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Liebe*r ,
wenn ich in diesen Tagen mit dem Hund durch den Wald gehe, mit Klientinnen spreche oder beim Einkaufen jemanden treffe, höre ich fast immer denselben Satz: „Ich kann nicht mehr, diese Hitze macht mich fertig."
Viele schlafen schlecht, weil die Nächte kaum noch abkühlen, meine Kinder kommen danke Hitzefrei früher aus der Schule, und der Alltag läuft einfach weiter, nur eben mühsamer als sonst. Vielleicht kennst du das auch.
Gerade wenn alles so zäh wird, ist die Versuchung groß, die nächsten Wochen irgendwie hinter sich zu bringen und auf den Urlaub oder - wie bei uns - auf die Sommerferien zu warten. Aber was, wenn wir darauf gar nicht warten müssten?
Mein Wunsch für dich ist, dass die Erholung nicht erst im Urlaub beginnt. Hol dir jeden Tag ein kleines Stück davon in den Alltag, mitten in der Hitze. Wie das gehen kann, dazu habe ich dir ein paar Ideen mitgebracht.
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Drei Momente für dich, die bei Hitze gut tun |
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1. Ein kurzer Mittagsschlaf
Wenn die Nächte dir keine Erholung mehr schenken, dann gönn dir tagsüber ruhig ein kleines Nickerchen. Im Ayurveda gibt es dazu einen Gedanken, den ich mag: Gleiches verstärkt Gleiches, und Gegensätze balancieren sich aus. Was bedeutet das? Wenn dein Körper ohnehin schon überhitzt ist und du ihm noch Hektik und Anstrengung zumutest, legst du Feuer aufs Feuer, während Ruhe ihn von innen herunterkühlt. Leg dich also einmal hin, am besten am Nachmittag und nicht direkt nach dem Essen, und halte es kurz, etwa zwanzig Minuten, damit du danach nicht benommen bist. Es hilft dir, deine Energie aufzuladen und auch deine inneren Ressourcen, deinen Krafttank wieder aufzufüllen. Diese kurze Ruhe mitten am Tag kann dein gesamtes Energiesystem unterstützen und dir helfen, nicht auszubrennen.
2. Eine kühlende Atemtechnik aus dem Yoga
Vielleicht kennst du die Yogaatmung Sitali. Sie sieht im ersten Moment ein bisschen komisch aus, aber das ist sie wert: Du rollst die Zunge zu einem Röhrchen Röhre, atmest langsam durch den Mund ein und spürst, wie die Luft kühl über die Zunge hereinströmt. Dann schließt du den Mund und atmest ruhig durch die Nase wieder aus. Schon wenige Atemzüge können ein Gefühl von Frische und Weite entstehen lassen. Wenn du deine Zunge nicht einrollen kannst, funktioniert auch die Variante Sitkari. Die Luft wird hierbei durch die leicht geöffneten Zähne eingesogen.
3. Auch der Geist braucht Kühlung
Und dann ist da noch etwas, das weniger mit dem Körper und mehr mit der inneren Haltung zu tun hat. In der buddhistischen Psychologie heißt es, dass ein großer Teil unseres Leidens daraus entsteht, dass wir uns gegen das wehren, was gerade ist: gegen die Hitze und gegen das langsamere Tempo dieser Tage. Dabei muss vielleicht gar nicht alles heute erledigt werden. Du darfst die Perfektion ein Stück weit loslassen und großzügiger mit dir sein, gerade wenn eine leise Stimme dir einredet, du müsstest jetzt noch mehr leisten. Begegne dir mit Mitgefühl, wo du sonst streng mit dir wärst, und gönn dir bewusst kleine Genüsse wie eine kühle Dusche oder ein gutes Eis.
Ich bin überzeugt: Das ist alles andere als vergeudete Zeit. Je besser wir für uns sorgen, je mehr wir auf unsere Bedürfnisse hören und unser eigenes Tempo ehren, desto kraftvoller und kreativer werden wir, oft sogar produktiver. Was nach Pause aussieht, ist die Quelle unserer Kraft.
Ein Stück Urlaub jeden Tag
Vielleicht magst du wissen, wie ich selbst durch diese Tage komme. Morgens drehe ich mit dem Hund eine Runde durch den noch kühlen Wald, oder ich gehe am späten Nachmittag oder abends ins Freibad, und ehrlich gesagt freue ich mich den ganzen Tag darauf!
Was uns im Urlaub erholt, ist selten der Ort. Es ist, dass wir einen Moment wirklich auskosten, statt ihn nebenbei zu erledigen. Und genau das lässt sich jeden Tag haben. Ein Eis erholt dich nicht, weil es ein Eis ist, sondern weil du dir die Minuten schenkst, ganz dabei zu sein. Vielleicht findest du so dein eigenes kleines Ferienritual:
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eine eiskalte Scheibe Melone, so langsam gegessen wie im Urlaub
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ein kaltes Fußbad am Abend, dazu ein paar Seiten in einem schönen Buch
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das Frühstück draußen auf dem Balkon, ganz in Ruhe
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barfuß über eine Wiese laufen und den Boden unter den Füßen spüren
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zehn Minuten, in denen du einfach nur den Abendhimmel anschaust
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Zitat der Woche |
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Nimm das Tempo der Natur an: Ihr Geheimnis ist Geduld. (Ralph Waldo Emerson)
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Schau dir an, wie still es draußen wird, wenn die Hitze am größten ist. Die Vögel verstummen, und der Hund sucht sich das schattigste Plätzchen im Garten. Die Natur kämpft nicht gegen die Wärme an, sie passt sich ihr an und wartet, bis es von allein wieder kühler wird. Vielleicht dürfen wir uns daran ein Beispiel nehmen. Gerade wenn alles in uns auf Hochtouren laufen will, ist die Erlaubnis, langsamer zu werden, ein kleines Geschenk an uns selbst. Du musst diese Tage nicht durchhalten, als gäbe es dafür einen Preis zu gewinnen. Du darfst sie in deinem eigenen, ruhigeren Tempo gehen.
Ich wünsche dir für diese Woche jeden Tag mindestens einen Moment, in dem du innehältst und merkst, dass er gut ist. Trink genug, und sei vor allem geduldig mit dir. |
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Aus meiner Schreibwerkstatt |
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Sommerzeit ist Blogparadenzeit bei meiner Businessmentorin Judith Peters!
Auch ich richte in diesem Jahr wieder eine Blogparade aus. Diesmal geht es um eine Frage, die mir in fast jedem Coaching begegnet: Wie finden wir Zuversicht in schwierigen Zeiten? Viele Menschen tragen gerade Sorgen, die schwer wiegen, und die Frage, woraus wir Vertrauen schöpfen, wenn die Umstände wackeln, beschäftigt mich seit Langem. Deshalb habe ich sie zum Thema gemacht und sammle Erfahrungen und kleine Strategien von möglichst vielen Menschen.
Wenn du selbst schreibst, lade ich dich herzlich ein, mit einem eigenen Beitrag dabei zu sein. Hier findest du alle Details: Zuversicht finden in schwierigen Zeiten
Und falls nicht, magst du vielleicht trotzdem reinschauen, denn am Ende fasse ich alle Beiträge in einem Artikel zusammen, einer kleinen Sammlung von Stimmen, die Mut machen.
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Was gibt es Neues |
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Im Hintergrund geht meine Arbeit mit Lebenswerk.ai weiter, und gerade ist etwas dazugekommen, worüber ich mich riesig freue: Unser Fördermittelantrag wurde genehmigt. Damit können wir eine DiPA entwickeln, eine digitale Pflegeanwendung. Das ist eine App, die pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen im Alltag begleitet und deren Kosten unter bestimmten Voraussetzungen sogar von der Pflegekasse getragen werden.
Für mich schließt sich damit ein schöner Kreis, weil die Biografiearbeit, die mir so am Herzen liegt, einen Weg bekommt, noch mehr Menschen zu erreichen. Ich bin gespannt, wohin uns das führt, und nehme dich gern mit, wenn es Schritt für Schritt Gestalt annimmt. |
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Aus meiner Schreibwerkstatt |
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Sommerzeit ist Blogparadenzeit bei meiner Businessmentorin Judith Peters!
Auch ich richte in diesem Jahr wieder eine Blogparade aus. Diesmal geht es um eine Frage, die mir in fast jedem Coaching begegnet: Wie finden wir Zuversicht in schwierigen Zeiten? Viele Menschen tragen gerade Sorgen, die schwer wiegen, und die Frage, woraus wir Vertrauen schöpfen, wenn die Umstände wackeln, beschäftigt mich seit Langem. Deshalb habe ich sie zum Thema gemacht und sammle Erfahrungen und kleine Strategien von möglichst vielen Menschen.
Wenn du selbst schreibst, lade ich dich herzlich ein, mit einem eigenen Beitrag dabei zu sein. Hier findest du alle Details: Zuversicht finden in schwierigen Zeiten.
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Ich wünsche dir für diese Woche jeden Tag mindestens einen Moment, in dem du innehältst und merkst, dass er gut ist. Trink genug in diesen heißen Tagen, und sei vor allem geduldig mit dir.
Von Herzen 💛
Deine Pia |
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P.S.: Welches kleine Stück Urlaub holst du dir diese Woche in deinen Alltag? Ich freue mich, wenn du mir davon erzählst!
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